Gusstopf richtig einbrennen

Vor dem ersten Einsatz muss du den Gusstopf richtig eingbrennen. Hört sich schwierig und kompliziert an? Ist es aber nicht 🙂 Zuerst will ich dir zeigen wie du erkennst, ob du deinen Gusstopf überhaupt einbrennen musst oder nicht. Wenn du einen nicht eingebrannten Gusstopf gekauft hast erkennst du dies meist an der hellgrauen Gussfarbe. Der Guss fühlt sich etwas stumpf und leicht rau an. Wenn der Gusstopf schon eingebrannt ist hat er eine fast schwarze Farbe und fühlt sich glatter an. Viele Hersteller übernehmen die Aufgabe schon für dich und liefern einen eingebrannten Gusstopf aus. Diese Gusstöpfe werden dann oft mit bereits eingebrannt oder preseasoned beworben. Damit fällt dieser Schritt „Gusstopf einbrennen leichtgemacht“ komplett für dich aus und du musst dich nur um die ersten Gerichte kümmern.

Ich brenne meine Gusstöpfe jedoch auch ein, wenn diese vom Hersteller bereits eingebrannt sind. Das mache ich aus zwei Gründen zum einen denke ich, dass mit der Reinigung und dem Einbrennen der Gusstopf „sauberer“ von Inhaltsstoffen der Produktion ist und zum zweiten brauche ich nicht den ersten Qualm im ersten Essen 🙂 Wobei man ganz klar sagen muss, dass dies nicht bei den bereits eingebrannten Gusstöpfen notwendig ist.

Warum muss der Gusstopf überhaupt eingebrannt werden?

Mit dem Einbrennen erhält der Gusstopf eine Pattina, die einer Schutzschicht gleicht.  Der Gusstopf würde ohne diese Schutzschicht rosten, die Gerichte schnell anbrennen lassen und den Geschmack in den Guss aufnehmen. Diese Schutz-Pattina wird durch die Kochvorgänge regelmäßig erneuert, da beim Kochen der Topf immer Öl und Hitze bekommt. Im Endeffekt pflegt man den Gusstopf dadurch bei jedem Kochvorgang.

Gusstopf richtig einbrennen
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